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Sich im Alltag wohl zu fühlen, kann ganz einfach sein. Jeder muss für sich entscheiden, welche Art der An- und Entspannung die richtige ist. Dabei ist auf die ausgewogene „Dosierung“ zu achten. Die Massage ist dabei eine alternative Anwendungs-/Behandlungsmethode, die heute am Beginn des 21. Jh. eingeschlossen wird in die Rückbesinnung auf ursprüngliche, die Schulmedizin unterstützende Heilmethoden.
Die naturheilkundliche Medizin z. B. behandelt nicht, wie die konventionelle Medizin, nur einzelne Symtome (Krankheitszeichen), sondern immer den Menschen in seiner Ganzheit. Eine Philosophie, die ich in meinem Leben stets vertreten habe. Aus diesem Grund habe ich mir für meine Ausbildung auch eine Berufsfachschule für Ganzheitsmedizin ausgesucht. Dort habe ich erfolgreich eine Ausbildung in medizinischer Ganzkörpermassage absolviert. In dieser Ausbildung bildet nicht nur das Muskel- und Skelettsystem die Hauptrolle, sondern ebenso das Lymphsystem. Eine solche medizinische Teil- oder Ganzkörpermassage bewirkt deshalb nicht nur den Abbau übermäßiger Nerven-, Muskel- und psychischer Anspannung sowie Entspannung des Nerven- und Muskelapparates und Schaffung der Bedingungen für einen optimalen schnellen Wiederaufbau des Organismus, sondern auch aktive Stimulation des Lymphsystems. Das heißt, Körperflüssigkeit, die sich im Gewebe und zwischen den Organen angesammelt hat, wird schneller ins Blut zurückgeführt. Die Lieferung von Schutzstoffen gegen die Giftwirkung von Bakterien wird somit erhöht und das Immunsystem gestärkt. Durch die Massage kann die Entstehung von Lymphödemen verhindert werden.
Erweitert habe ich meine Ausbildung an der gleichen Bildungseinrichtung mit dem erfolgreichen Abschluß in Bindewebsmassage (Bigema). Diese Ausbildung habe ich dann noch weiter vertieft in einer Heilpraktiker-Ausbildungsstätte, um verschiedene Techniken kennenzulernen und anzuwenden (Zertifikat). Die komplizierten Reflexbeziehungen zwischen Haut, Muskulatur und inneren Organen spielen die entscheidende Rolle bei der Bigema. Denn eine der wichtigsten Wirkungen der Bigema besteht in der segmentgebundenen Reflexwirkung auf die Funktionen (Motorik, Sekretion und Durchblutung) der inneren Organe. Die Korrektur von Funktionsstörungen innerer Organe, Migränebekämpfung, Minderung von Schmerzen bei Rheuma und Lösung von Verkrampfungen sind nur einige Wirkungen der Bigema.
Ich habe mich für diese beiden Massagearten unter nachfolgend Gesichtspunkten entschieden:
Selbstverständlich gehört auch die klassische Massage zu meiner Ausbildung. Diese Art der Massage wird ohne Berücksichtigung der reflektorischen Einwirkungen in der Nähe oder direkt auf dem geschädigten / gestressten Körperteil durchgeführt.
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