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letzte Aktualisierung:  01.07.2010

Kaputt im Alltag und in der Freizeit

Immer mehr Menschen trifft es, dass sie spüren, sie sind irgendwie nicht mehr so leistungsfähig, wie sie es sich wünschen.  Gerade die Engagierten, Menschen mit Lust und Ehrgeiz in ihrem Beruf, Volltimejobber mit Traumberuf oder Mütter, die ständig dem Druck ausgesetzt sind, Familie und Beruf unter einen Hut zu bekommen.  Plötzlich stellen sie fest, dass der Streß sie verändert hat, ihre Motivation und Begeisterung – eigentlich ihre unglaublich optimistische Lebenslust – zerstört hat.

„Burn-out-Syndrom“ – ausgebrannt sein – nennen Ärzte und Psychologen diesen Zustand, der sich mehr und mehr auch unter denen, die zur Zeit keinen Job finden, ausbreitet. Die Folgen sind

                      sie fühlen sich kraft- und antriebslos

-        sie können nicht mehr richtig schlafen

-        sie stehen ständig unter Druck, die an sie gestellten Anforderungen nicht erfüllen zu können

-        sie durchlaufen depressive Phasen

-        sie werden agressiver

-        sie haben Angst (z. B. um ihren Arbeitsplatz bzw. keinen zu finden, ausgeschlossen zu sein)

Diese Menschen werden als Opfer unserer bestehenden Leistungsgesellschaft, ihres eigenen Ehrgeizes oder ihrer kritischen Lebenssituation bezeichnet. Sie haben ihre psychischen und physischen Kräfte ausgebeutet und somit auch ihren Seelenzustand verändert. Sie befinden sich in einem Erschöpfungszustand, dessen erste Anzeichen rechtzeitig erkannt, verhindert werden kann.

Das richtige Konzept zur Verhinderung eines solchen Krankheitszustandes ist eine gesunde Balance zwischen An- und Entspannung; einen Zustand der Harmonie, ein vernünftiges Gleichgewicht zwischen engagierter Arbeit und Gelassenheit zu finden.  Unter dem Druck, den täglichen Anforderungen gerecht werden zu müssen, geben wir uns kaum die notwendige Zeit zur Erholung – oder nutzen diese nicht richtig. Gegen körperliche und seelische Beschwerden nehmen wir Pillen, die den „Defekt“ beseitigen und uns auf die Schnelle wieder „funktionstüchtig“ machen sollen. Die Zusammenhänge, die dabei zwischen physischen und psychischen Befinden eine Rolle spielen, lassen wir einfach außer acht.

Für Menschen, die sich durch diese Ausführungen angesprochen fühlen, möchte ich auf diesem Weg vorab nur drei Tips geben, die helfen, einen solchen Zustand für sie persönlich auszuschließen:  

  1. Nehmen Sie sich Zeit für sich selbst. Nur für Ihren Körper, Ihre Gedanken und Ihre ganz persönlichen Wünsche. Das gelingt jedem, der es wirklich will. Und wenn es täglich anfangs nur eine halbe Stunde ist.

 

  1. Erweitern Sie diese Zeitspanne systematisch bis an die objektive Grenze Ihres Zeitvolumens.

 

  1. Nutzen Sie die so „neu“ gewonnene Zeit konsequent nur für sich selbst. Treiben Sie z. B. Sport – der Ihnen wirklich Spaß macht – genießen Sie einen Spaziergang  usw. usw. und lassen Sie sich verwöhnen oder therapeutisch behandeln mit Massagen.

 

Massagen, ob zur Entspannung oder Therapie, gelten als angenehmste Form der Behandlung bei den angesprochenen Problemen.

 

Schulmedizinisch nachgewiesen und anerkannt sind nachfolgende Wirkungen von Massagen:

 

-        Abbau übermäßiger Anspannungen (Muskel, Nerven, Psyche) und Streß

-        Lockerung von Verspannungen

-        Wiederaufbau nach körperlichen und geistigen Belastungen sowie bei Ermüdungs- und Ermattungserscheinungen, Wiederherstellung der Funktionen des Organismus

-        Entspannung des Nerven- und Muskelapparates

-        heilende Wirkung bei Muskel- und Gelenkbeschwerden

-        Unterstützung Normalisierung des Nachtschlafes

-        Nachbehandlung bei Verletzungen

-        Linderung von Schmerzzuständen (z. B. Rheuma, Arthrose, Kopfschmerz)

-        Stimulierung des Lymphsystems und Intensivierung der Immunabwehr sowie Lösen von Blockaden